Gongbau

Gongbau

Klangwerdung im Prozess

Die erzene Scheibe schmiedend, kreieren wir uns einen eigenen Weg zu einem tief berührenden Gong-Hör-Erlebnis -  und vielleicht eine Bahn zu einer wichtigen Veränderung.

Eine Scheibe wird aus einem Neusilber- oder Bronzeblech ausgeschnitten und im Randbereich geglüht. Durch Hämmern wird zunächst ein Rand geschaffen, der dem Klang des werdenden Gongs Stabilität gibt. Nun kann durch eine Bearbeitung an bestimmten Stellen der Klang in seinem Charakter, in seiner Klangfarbe, Klanghöhe und Klangstruktur gestaltet werden.

Zum Einstieg wird erst ein kleiner Gong (ca. 15-30 cm Durchmesser) hergestellt, um die gesammelten Erfahrungen an der Herausforderung einer größeren Scheibe (bis ca. 60cm Durchmesser) umzusetzen zu können.

Konzentrierte Hörphasen im Laufe der Entstehung der Gongs lassen unseren Körper Ohr werden und helfen, den Weg zum ganz eigenen Klang zu finden. Zwischen Hämmern und Hören formt sich Klang und Arbeitsweg. Jeder Schlag prägt sich in seiner besonderen Art ins Blech und damit in den Klang.

Am Klang entlang führt uns die Arbeit durchs Ohr, durch den Körper zum Einklang mit uns selbst. Handwerkliche oder musikalische Fachkenntnisse werden von mir in diesen Seminaren nicht erwartet. Freude und Neugierde im Tun sind beste Grundvoraussetzungen.

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